Gartenarbeit – Entspannung und Ruhe für Körper und Geist

Gärtnern gibt uns viel mehr Dankbarkeit als nur duftende Blumen und gesundes Obst und Gemüse. Die körperliche Entspannung und das geistige Wohlbefinden sind auch nicht alles, was wir durch die Arbeit im Garten erreichen können. Denn in diesem Artikel geht es darum, wie „die grüne Arbeit“ uns vor Herzerkrankungen, Demenz und noch viel mehr schützt, wobei dafür braucht man nicht mal einen eigenen Garten zu haben.

Eine gesunde Seele in einem gesunden Körper

In Großbritannien ist die Gartenarbeit ein nationaler Zeitvertrieb, da die meisten Briten laut einer Statistik bestimmen, dass das Gärtnern ihnen nicht nur physisch, sondern auch psychisch positiv beeinflusst. Nach diesen Studien lässt der positive Einfluss der Gartenarbeit sich nicht lange warten. Denn wenige Minuten reichen, dass man bei der Arbeit im Garten ein größeres Erfolgserlebnis hat, als zu Hause bei der Arbeit im Haushalt. Außerdem hilft die Arbeit mit der Erde, dass die negativen Gedanken das Gehirn verlassen und man sich glücklich füllt.

Die befragten Menschen haben auch bestätigt, dass die Entspannung des Körpers durch die Gartenarbeit viel effektiver und schneller entsteht als im Fitnessstudio.

Paar bei der Gartenarbeit

Körperliche Vorteile

Vor allem wissen wir, dass man beim Gärtnern seine Hände schmutzig macht. Die verschiedenen Bakterien in der Erde stärken das Immunsystem, wenn sie mit der Haut in Kontakt treten oder durch die Atmung in der Lunge landen. Diese Mikroorganismen schützen uns vor Allergenen.

Das Herz-Kreislauf-System wird beim Gärtnern stabilisiert. Durch eine regelmäßige Arbeit im Garten wird das Risiko der Herzerkrankungen verringert. Dabei muss man sich nicht jeden Tag mit dieser Arbeit beschäftigen, sondern nur ein- bis zweimal die Woche, für eine halbe Stunde.

Kalorien werden effektiver bei der Gartenarbeit verbrannt, als bei manchen Sportarten. Klar, gibt es auch passive Arbeit, wenn z. B. der praktische Wassertank im Garten so eingebaut ist, dass er das gesammelte Regenwasser automatisch sprühen lässt. Allerdings werden die stärksten Muskeln meistens gleichzeitig aktiviert, wenn man Schaufelt, das Unkraut Zupft oder den Rasen mäht.

Geistige Vorteile

Demenz und Alzheimer vermeiden? Richtig gelesen! Denn die Wunderarbeit in der Natur belohnt uns auch mit anderen Früchten, als nur mit Tomaten und Äpfeln. Die Pflanzen und die Erde wecken und stärken unsere Sinne. Die Pflege um die Pflanzen und deren Wachstum rund um die Uhr trainiert unsere Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Die wiederholende Arbeit (Pflanzen, Gießen, Pflücken usw.) macht uns kreativer. Diese Kreativität trainiert unser Gehirn und hält es länger fit. Durch die tägliche Arbeit im Garten wird das Risiko der Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer deutlich verringert.

Die Erde anfassen und sie durch die Finger fließen lassen, Pflanzen umtopfen oder einfach nur durch den Garten spazieren und die Natur genießen helfen den Blutdruck zu senken und damit den Stress los zu werden.

Nur mit Augen die grüne Landschaft wahrzunehmen hat eine Wirkung einer Meditation und bringt zum Wollfühlen. Verantwortlich für dieses Wohlgefühl ist Melatonin, das Hormon, das sich bildet, wenn man sich in der Natur befindet. Daher gibt es eine sog. Therapie mit Gartenarbeit, die heutzutage sich schnell entwickelt und sehr gefragt ist.

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